Extreme 2: Die Linke

Die Linke will wieder Rot-Rot

Dienstag, 30.08.2011 16:06

Carsten Penzlin. Fotos: Die Linke Mecklenburg-Vorpommern

Ida Schillen.

Lars Kulesch.

Regine Lück.

ROSTOCK. Mecklenburg-Vorpommern gilt als eine Hochburg der Linken. Auch Regierungserfahrung konnte hier bereits gesammelt werden.

Am 4. September haben die Bürger von Mecklenburg-Vorpommern die Wahl zu entscheiden, welche Parteien zukünftig die Politik des Bundeslandes bestimmen. Vieles deutet auf eine Große Koalition hin, doch hier scheint das letzte Wort noch nicht gesprochen zu sein. Die Frage nach dem Koalitionspartner der SPD, die momentan stärkste Kraft zu werden scheint, bleibt nach wie vor aktuell.

Hierbei schließen die Beobachter auch ein Bündnis der Sozialdemokraten mit der extremen Linkspartei nicht aus. Schon 1998 arbeiteten beide Parteien erstmalig in Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Damals gründeten sie damit die erste Rot-Rote Koalition der Republik. Ob ein Bündnis auch nach diesen Landtagswahlen zu Stande kommt bleibt bis zum 4. September abzuwarten. Laut den Umfragewerten vom März dieses Jahres kommt die Linke auf 17 Prozent und verzeichnet damit einen leichten Wählerzuwachs im Vergleich zum Vorwahljahr 2006. 

Ob nun Regierung oder Opposition, die Linkspartei ist und bleibt in Mecklenburg-Vorpommern eine starke politische Kraft. Die Partei um Spitzenkandidat Helmut Holter schickt 34 Direktkandidaten ins Rennen um die Landtagsmandate. Auch für alle vier Rostocker Wahlkreise wurde Bewerber aufgestellt. So kandidiert Regine Lück für den Wahlkreis Rostock IV  Im Wahlkreis Rostock III kämpft Lars Kulesch um den Einzug ins Landesparlament. Ida Schillen ist die Direktkandidatin für den Wahlkreis Rostock II. Für den Wahlkreis Rostock I will Dr. Carsten Penzlin als Vetreter in den Landtag einziehen.

• Dossier zur Landtagswahl

Arne Trott


Kommentare 1 to 1 (1)
 

30.08.2011 um 16:24 von Fleischervorstadt-Blog aus Greifswald

extremistisch?

Wie kommt ihr denn darauf, dass die LINKE eine extremistische Partei ist? Könnt ihr das anders begründen, als mit 12 Seiten Verfassungsschutz?

 
 

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